Behandelbare Erkrankungen

Die Akupunktur ist als Mittel gegen viele Leiden des täglichen Lebens geeignet - vor allem bei Schmerzproblemen.

Durch Ohrakupunktur bzw. durch Klassische Chinesische Akupunktur können vor allem Erkrankungen, die auf eine gestörte Organfunktion zurückzuführen sind, behandelt werden. Bei zerstörten Strukturen, z.B. starker Arthrose, kann die Akupunktur nur noch eine Linderung bewirken. So wenig die Akupunktur Gallen- oder Nierensteine auflösen kann, so wenig vermag sie Knochenbrüche zu heilen. Nach einer Operation kann sie jedoch die Schmerzen nehmen.

Notfallmäßig kann - aber nur zusätzlich zur üblichen schulmedizinischen Behandlung - akupunktiert werden bei

  • Herzschmerzen
  • Gallenkoliken
  • Nierenkoliken
  • Zahnschmerzen
  • Asthmaanfällen

 

Nach unseren Erfahrungen kann man die Akupunktur auch einsetzen bei:

Anästhesie

  • Beruhigung zur Narkosevorbereitung
  • Einsparung von Narkosemitteln
  • Reduzierung des postoperativen Erbrechens
  • Schmerzen nach Operationen


Augenerkrankungen

  • Allergien
  • Entzündungen:
    • Augenlid, Bindehaut, Netzhaut,
    • Regenbogenhaut
  • Fehlsichtigkeiten, Sehschwächen (unterstützend)
  • Grüner Star
  • Trockenes Auge

Bronchial- und Lungenerkrankungen

  • Allergien
  • Asthma
  • Erkrankungen des Bronchialsystems
  • Lungenentzündung (besonders deren Folgen)
  • Pseudokrupp


Gynäkologische Erkrankungen

  • Brüste, Eierstock, Eileiter, Gebärmutter
  • Entzündungen
  • Migräne (hormonell bedingt)
  • Reizblase
  • Schwangerschaft/Geburt:
    • Schwangerschaftsbeschwerden (Essstörungen, Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen),
    • Nikotinentwöhnung in der Schwangerschaft, Beeinflussung von pathologischen Kindslagen (z.B. Beckenendlage),
    • Geburtsvorbereitung, -einleitung, -erleichterung, Milchbildungsstörung,
    • Schmerzen durch Hämorrhoiden,
    • Zustand nach Dammschnitt, Kaiserschnitt, Nachwehen
  • Störungen:
    • Fruchtbarkeit, Libido, Kinderwunsch
    • Menstruation (Regulation, Schmerzen), Wechseljahre/Menopause


Hauterkrankungen

  • Akne
  • Allergien
  • Ekzeme
  • Geschwüre
  • Herpes
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Wunden (schlecht heilende)


Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Blutdruckstörungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Funktionelle Herzerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen


HNO-Erkrankungen

  • Allergien, z.B. Heuschnupfen
  • Abwehrschwächen:
    • Chronische Entzündungen (Mandeln,
    • Mittelohr, Nasennebenhöhlen), Erkältungen
  • Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Gesichtsnervenlähmung (Facialisparese u.a.)
  • Hörsturz/Tinnitus
  • Luftröhrenerkrankungen
  • Morbus Menière
  • Mund- und Rachentrockenheit
  • Reisekrankheit
  • Schwerhörigkeit
  • Schwindel
  • Speicheldrüsenerkrankungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Stimm- und Sprachstörungen


Kinderkrankheiten

  • Allergien wie Asthma oder Heuschnupfen
  • Ekzeme, Neurodermitis
  • Epilepsie/Krampfleiden
  • Entwicklungsstörungen:
    • Bettnässen, Legasthenie, Stottern,
    • Hyperaktivität,
    • Konzentrationsstörungen
  • Infektanfälligkeit/Entzündungen:
    • Schnupfen, Husten, Mandeln,
    • Nasennebenhöhlen, Ohren, Blase
  • Pseudokrupp
  • Schlafstörungen


Magen-Darm-Erkrankungen

  • Aufstoßen, Schluckauf, Sodbrennen
  • Durchfall
  • Erbrechen, Übelkeit
  • Gallenblasen-, Gallenwegsentzündungen
  • Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis)
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa
  • Übersäuerung, aber auch Säuremangel
  • Verstopfung
  • Störungen der Immunabwehr des Darms


Neurologische Erkrankungen

  • Empfindungsstörungen
  • Folgen der Kinderlähmung
  • Facialisparese
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Krampfleiden/Epilepsie
  • Lähmungen (nach Schlaganfall)
  • Neuralgien
  • Phantomschmerz
  • Polyneuropathie
  • Schmerzen (z.B. nach Gürtelrose)
  • Tinnitus
  • Trigeminusneuralgie
  • Vegetative Funktionsstörungen
  • Problemfälle durch das Schmerzgedächtnis


Orthopädische Erkrankungen

  • Beschwerden/Entzündungen/Schmerzen: Gelenke (akut und chronisch), Muskeln (Verspannungen), Sehnen und Bänder
  • Fibromyalgie
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Sudeck'sche Erkrankung
  • Überbein
  • Wirbelsäule:
    • Skoliose, Schiefhals
    • Bandscheiben, Nervenwurzelreizung
    • Morbus Bechterew


Psychische Erkrankungen

  • Depressive Verstimmungen
  • Erschöpfungszustände, Burn out
  • Essstörungen: Magersucht, Übergewicht
  • Psychovegetative und psychosomatische Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Suchtbehandlung: Alkohol, Drogen, Nikotin, Tabletten
  • Unruhezustände


Urologische und nephrologische Erkrankungen

  • Bettnässen
  • Entzündungen: Blase, Nieren, Nierenbecken, Prostata
  • Harninkontinenz
  • Impotenz
  • Reizblase
  • Schmerzen durch Nieren- / Harnleitersteine


Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen

  • Amalgamsanierung
  • Empfindliche Zähne
  • Geschmacksstörungen
  • Herpes, Aphten
  • Kiefergelenks-Fehlfunktionen: Ausstrahlende Schmerzen, Zähneknirschen
  • Parodontose, Zahnfleischentzündungen
  • Prothesenunverträglichkeit
  • Würgereiz bei Zahnbehandlung
  • Zahnschmerz


Sonstige Indikationen

  • Kollaps (unterstützend)
  • Schmerzen durch Tumorerkrankungen
  • Schockzustand (unterstützend)
  • Störungen der Immunabwehr

 

Wie sind die Erfolgsaussichten?

Eine spezielle Akupunktur-Untersuchung beim Arzt ist notwendig.

Der Arzt kann in der Regel nicht nach einer telefonischen oder schriftlichen Voranfrage die Erfolgsaussichten beurteilen, sondern er muss erst eine genaue spezielle Untersuchung (Diagnostik mit Hilfe von Methoden der Akupunktur) durchführen.

Manche Kranke empfinden nach der Akupunktur sofort Erleichterung, andere brauchen Tage dazu. Üblicherweise benötigt man etwa vier oder fünf Behandlungen im Abstand von etwa einer Woche, bevor eine Besserung verspürt wird. Es gibt Patienten, die bemerken so etwas wie eine schwebende Leichtigkeit nach einer Behandlung, und fast alle fühlen sich danach sehr entspannt.

Sowohl die Ohr- als auch die Körperakupunktur sind sehr wirkungsvolle Behandlungsformen, die, wenn sie von geschulten Ärzten durchgeführt werden, keine Risiken und Nebenwirkungen haben.

Die Akupunktur sollte ausschließlich in Verbindung mit einer klinischen Diagnostik, wie sie nur der Arzt vornehmen kann, erfolgen. Entsprechende Adressen von Akupunkturärzten finden Sie auf unserer Öffnet externen Link in neuem FensterÄrzteliste.

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